BGBl.-Modellprojekt Teil I und Teil II, Oktober 1990 bis Dezember 1997  
  BGBl.-Modellprojekt Teil I und Teil II, Oktober 1990 bis Dezember 1997, mit Volltextsuche und systematischer Erschließung
Internet-Ausgabe: Makrolog GmbH (Wiesbaden)
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Maximilian Herberger, Institut für Rechtsinformatik, Universität des Saarlandes

Bundesgesetzblatt 1993 Teil II Seite 2025

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Bekanntmachung des deutsch-tschechischen und slowakischen Abkommens über Zusammenarbeit und Austausch der Jugend

Vom 18. Oktober 1993

Das in Bonn am 29. November 1990 unterzeichnete Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik über Zusammenarbeit und Austausch der Jugend sowie der dazugehörige Notenwechsel vom 29. November 1990 sind nach Artikel 8 des Abkommens am

17. September 1992

in Kraft getreten. Das Abkommen und der Notenwechsel werden nachstehend veröffentlicht.

Bonn, den 18. Oktober 1993

Bundesministerium für Frauen und Jugend

Im Auftrag

Dr. Wabnitz

 
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Artikel 1
Artikel 2
Artikel 3
Artikel 4
Artikel 5
Artikel 6
Artikel 7
Artikel 8
Artikel 9

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Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik über Zusammenarbeit und Austausch der Jugend

Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland

und

die Regierung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik

geleitet von dem Vertrag vom 11. Dezember 1973 über die gegenseitigen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik,

auf der Grundlage des Abkommens vom 11. April 1978 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik über kulturelle Zusammenarbeit,

in Ausführung der Schlußakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und der abschließenden Dokumente des Madrider und Wiener Folgetreffens,

überzeugt von dem wesentlichen Beitrag der Jugend beim Aufbau eines neuen gemeinsamen Europas, das sich auf die Prinzipien des gegenseitigen Verständnisses und der Zusammenarbeit gründet,

in dem Bewußtsein, daß die zukünftige Gestaltung der beiderseitigen Beziehungen wesentlich von dem gegenseitigen Verständnis und der aktiven Beteiligung der jungen Generation abhängt,

in dem Bestreben, der Zusammenarbeit und dem Austausch der Jugend zwischen beiden Ländern neue Impulse zu verleihen,

mit dem Ziel, in Anbetracht der Geschichte und der historischen Zusammengehörigkeit den Jugendlichen beider Länder durch gemeinsames Erleben, Handeln und Lernen die gemeinsame Geschichte und Gegenwart, das kulturelle Erbe und die Sprache des Partnerlandes näherzubringen, sowie das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und Vorurteile zu überwinden

sind wie folgt übereingekommen:

Artikel 1

(1) Die Vertragsparteien fördern in jeder Weise die Entwicklung allseitiger Verbindungen und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Jugend beider Seiten durch Begegnungen, Austausch und Vertiefung der Zusammenarbeit auf der Grundlage der Gegenseitigkeit.

   

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