Eule
S a a r b r ü c k e r   B i b l i o t h e k

(http://www.jura.uni-sb.de/projekte/Bibliothek)

Erstveröffentlichung:
Verfahrensrecht am Ausgang des 20. Jahrhunderts,
Festschrift für Gerhard Lüke zum 70. Geburtstag, 1997, S. V - XI

(Mit freundlicher Erlaubnis des Verlages C.H Beck.)



Günther Jahr

Geleitwort
zur Festschrift für Gerhard Lüke





Gerhard Lüke wurde am 21. Februar 1927 in Hildesheim geboren, wo er auch Grundschule und Gymnasium besuchte. Er hat schon vor dem Notabitur als Flakhelfer und danach als Soldat Kriegsdienst geleistet und ist dabei schwer verwundet worden; an den Folgen der Verwundung leidet er bis heute. Ich erwähne das, um die Tapferkeit zu rühmen, mit der er diese Folgen jahrzehntelang allgemein und insbesondere in unserem gemeinsamen wöchentlichen Fußballspiel mit Assistenten und Studenten bekämpft hat, womit zugleich offen gelegt sein soll, daß mich mit Gerhard Lüke mehr als die Verwandtschaft der von uns vertretenen Fächer und die gemeinsame Zugehörigkeit zu einer Fakultät verbindet.

Gerhard Lüke hat in Frankfurt Rechtswissenschaft studiert und dort beide juristische Staatsexamina abgelegt. Als Schüler von Gerhard Schiedermair wurde er im Jahre 1953 mit der Dissertation "Die öffentlichrechtliche Theorie der Zwangsvollstreckung und ihre Grenzen" zum Doktor der Rechte promoviert. 1958 erfolgte in Frankfurt die Habilitation für die Fächer Bürgerliches Recht, Zivilprozeßrecht und Verwaltungsprozeßrecht aufgrund seiner Habilitationsschrift "Der Streitgegenstand im Zivil- und Verwaltungsprozeß" (die Schrift ist leider unveröffentlicht geblieben, weil der Erlaß der Verwaltungsgerichtsordnung im Jahre 1960 das druckfertige Manuskript obsolet machte und in der Folgezeit neue Aufgaben alle Kräfte von Gerhard Lüke in Anspruch nahmen).

Im Sommer 1961 hat die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität des Saarlandes Gerhard Lüke auf den für ihn neu umschriebenen Lehrstuhl für Prozeßrecht, Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht berufen. Ich habe (in meinem ersten Semester an dieser Fakultät) dabei mitgewirkt; bei meiner im Auftrag der Fakultät durchgeführten "Exploration" (damals war von Ausschreibung, Bewerbungen und "Vorsingen" keine Rede) bin ich Gerhard Lüke zum ersten Male begegnet. Wir trafen uns, durch Ernst-Joachim Mestmäcker vermittelt, in Frankfurt, dem Wohnort meines Vaters, in einem Café zu einem Gespräch, das etwa ein bis zwei Stunden dauern sollte. Das Gespräch dauerte fünf Stunden und endete, weil es uns so schwer fiel, uns zu trennen, erst vor der Wohnung meines Vaters, wohin er mich begleitet hatte. Die kollegiale Wertschätzung und die menschliche Sympathie, die uns von diesem Anfang an ebenso verbinden wie die Ähnlichkeit der Temperamente und die Gemeinsamkeit einer nahezu unbegrenzten Diskussionslust, haben uns schon zu Beginn seines ersten Semesters in Saarbrücken zu Freunden werden lassen, und diese Freundschaft ist in den seither vergangenen 35 Jahren immer nur tiefer und fester geworden.

Unserer Saarbrücker Fakultät ist Gerhard Lüke unter Ablehnung von Rufen an seine Heimatuniversität Frankfurt und an die Universität Tübingen bis zu seiner Emeritierung treu geblieben. Er hat sich um die Fakultät und um die Universität des Saarlandes nicht nur als Lehrer und Forscher, sondern auch durch die gewissenhafte, engagierte Wahrnehmung von Ämtern der Selbstverwaltung verdient gemacht.

Daß der Lehrstuhl von Gerhard Lüke die Umschreibung "Prozeßrecht, Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht" erhielt, war ein Programm, das Gerhard Lüke in mustergültiger, einzigartiger Weise erfüllt hat. Er hat neben dem Bürgerlichen Recht und dem Arbeitsrecht nicht nur das ganze Zivilverfahrensrecht einschließlich des Insolvenzrechts, des Rechts der Freiwilligen Gerichtsbarkeit und des Rechts des arbeitsgerichtlichen Verfahrens, sondern auch das Verwaltungsprozeßrecht, das Recht des sozialgerichtlichen Verfahrens sowie das Recht der gesamten Gerichtsverfassung in Lehre und Forschung vertreten. Es liegt auf der Linie dieses Programms, daß im Titel dieser Festschrift schlechthin vom "Verfahrensrecht" die Rede ist.

Gerhard Lüke war mit Leib und Seele Lehrer. Er hat jahrzehntelang - immer wieder weit über sog. Deputate hinaus - Vorlesungen, Übungen, Repetitorien und Seminare aus allen Gebieten, deren Vertretung ihm oblag, gehalten und sich über seine Pflichten als Lehrer hinaus an Prüfungen beteiligt. An seinen Seminaren haben ständig Richter und andere Praktiker in großer Zahl teilgenommen; was heute als Verpflichtung der Universität, zur Weiterbildung ihrer Absolventen beizutragen, gesetzlich festgeschrieben ist, hat Gerhard Lüke so über Jahrzehnte hinweg ohne jedes Aufheben, einfach seinem Bild vom Beruf eines ordentlichen Professors der Rechte folgend, praktiziert.

Die Lehre des Rechts war Gerhard Lüke aber weit über seine Verpflichtungen in der Fakultät hinaus ein Anliegen, dem er den größten Teil seiner Arbeitskraft gewidmet hat. Jahre, bevor von "Fachdidaktik" die Rede war, hat er, noch als Privatdozent, die Herausgabe einer eigenen der wissenschaftlichen Schulung von Studenten und Referendaren dienenden Zeitschrift geplant und diesen Plan mit der (Mit-)Herausgabe der "Juristischen Schulung" in die Tat umgesetzt. Die Zeitschrift hat, wesentlich durch das unablässige Bemühen von Gerhard Lüke um die Gewinnung von Autoren und um neue Darstellungsformen sowie durch eine Vielzahl von Beiträgen aus seiner Feder, hohes Ansehen und breite Wertschätzung gefunden. Daß sie einen in seiner Bedeutung kaum zu überschätzenden Beitrag zur Schließung einer Lücke darstellt, zeigt vielleicht am deutlichsten die Zahl der Nachfolgerinnen, für die nach meinem Urteil die Vorgängerin immer noch das Vorbild darstellt. Der gleiche Impetus hat Gerhard Lüke zur Herausgabe der "JuS-Schriftenreihe" und einer Reihe von JuS-CD's getrieben; dazu kommt eine stattliche Zahl größerer Veröffentlichungen (Fallsammlungen zum Bürgerlichen Recht und zum Zivilprozeßrecht, Gesamtdarstellungen des Zwangsvollstreckungsrechts und des Insolvenzrechts in der Reihe "Prüfe Dein Wissen").

Diese Veröffentlichungen und seine didaktischen Beiträge zur "Juristischen Schulung" verbinden in glücklichster Weise sichere Beherrschung des Stoffs und die Fähigkeit, dem Lernenden nicht nur Ergebnisse einsichtig zu machen, sondern auch dazu zu verhelfen, selbst Ergebnisse zu gewinnen und so zu begründen, daß Akzeptanz erwartet werden darf. Für seine Lehrveranstaltungen in unserer Fakultät gilt das Gleiche. Gerhard Lüke war deshalb bei den Studenten, die etwas lernen wollten und die dazu erforderliche Anstrengung nicht scheuten, hoch geschätzt. Er galt als anspruchsvoller Prüfer, aber wer von ihm geprüft wurde, erlebte, daß hohe fachliche Anforderungen menschliche Wärme, persönliche Anteilnahme und verständnisvolles Wohlwollen nicht ausschlossen.

Die Forschungsarbeiten von Gerhard Lüke sind so zahlreich und umfassen so viele verschiedene Gegenstände, daß über sie hier nur hinsichtlich ihrer Schwerpunkte berichtet werden kann.

Den ersten Schwerpunkt in seinem Werdegang bildet das Thema seiner Dissertation, das er in zahlreichen Beiträgen aufgegriffen hat. Von besonderer Bedeutung ist dabei m.E. der Beitrag zur "Bereicherungshaftung des Gläubigers bei der Zwangsvollstreckung in eine nicht dem Schuldner gehörige bewegliche Sache" (AcP 153, 1954, S. 533 ff). Aus zutreffender Sicht der vollstreckungsrechtlichen Fragen, insbesondere der Stellung des Gerichtsvollziehers und der dinglichen Surrogation hinsichtlich des Erlöses, sowie des materiellrechtlichen Problems der Erfüllungswirkung im Normalfall, daß die versteigerte Sache und der Erlös dem Schuldner gehören, widerlegt Gerhard Lüke die jahrzehntelang herrschende Meinung, die Haftung des Gläubigers ergebe sich daraus, daß er zugunsten eines Gutgläubigen wirksam über eine schuldnerfremde Sache verfügt habe (§ 816 Abs. 1 Satz 1 BGB). Seine Meinung, diese Haftung ergebe sich vielmehr aus § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB, hat sich heute allgemein durchgesetzt.

Was an diesem Beitrag besticht, die sichere Beherrschung der vollstreckungsrechtlichen Fragen und die Fähigkeit, die Lösung dieser Fragen für Probleme in anderen Rechtsgebieten fruchtbar zu machen, hat Gerhard Lüke in zahlreichen weiteren Veröffentlichungen bewiesen; das reicht hin bis zur "Bedeutung vollstreckungsrechtlicher Erkenntnisse für das Strafrecht", die er in seinem Beitrag zur Festschrift für unseren gemeinsamen Freund und früheren Fakultätskollegen Arthur Kaufmann dargelegt hat (S. 565 ff.).

Einen zweiten Schwerpunkt bilden die zentralen Probleme des Zivilprozeßrechts, denen er neben zahlreichen besonderen Beiträgen zwei umfängliche Darlegungen in dem von ihm mit herausgegebenen Münchener Kommentar zur ZPO gewidmet hat. Dort hat er in der "Einleitung" vor allem die Grundlagen des Zivilprozeßrechts, die Verfahrensgrundsätze des Erkenntnis- und des Vollstreckungsverfahrens, die Prozeßhandlungen der Parteien des Erkenntnisverfahrens, die Organe der Zwangsvollstreckung, die Rechtsbeziehungen der Beteiligten des Vollstreckungsverfahrens, die Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung und die Probleme fehlerhafter Vollstreckungsakte behandelt. In der Kommentierung der §§ 253 bis 272 ZPO sind vor allem die Prozeßvoraussetzungen, die Klagearten, der Streitgegenstand, die Klagehäufung, die Rechtshängigkeit, die Veräußerung des streitbefangenen Gegenstandes, die Klageänderung und die Klagerücknahme Gegenstand der Erörterung.

Beide Darlegungen zeigen souveräne Beherrschung der Probleme in völliger Vertrautheit mit Rechtsprechung und Literatur; an zahlreichen Stellen wird zu kontroversen Fragen dezidiert und mit meist überzeugender, immer aber höchst beachtlicher Begründung Stellung genommen. Bemerkenswert, aber für einen Kenner der Schriften von Gerhard Lüke nicht überraschend, sind die Klarheit der Sprache und die Flüssigkeit der Darstellung selbst bei der Behandlung eher spröder Materien.

Aus den Arbeiten von Gerhard Lüke zum Bürgerlichen Recht ragt das zusammen mit Ernst Wolf und Herbert Hax im Jahre 1959, also noch als Privatdozent, verfaßte umfängliche Werk "Scheidung und Scheidungsrecht" hervor. Die Arbeit diente der Vorbereitung einer Neugestaltung des Scheidungsrechts und untersuchte die Entwicklung dieses Rechts und der Scheidungspraxis seit 1880. Sie gelangt zu einer Reihe von Forderungen, deren wichtigste dahin geht, alle verschuldensabhängigen Scheidungstatbestände aufzugeben und als einzigen Scheidungsgrund die Zerrüttung der Ehe anzuerkennen. Die Forderung widersprach vielen Zeitströmungen, die u.a. dazu führten, daß der Bundesgerichtshof die beschränkt zulässige Scheidung wegen Zerrüttung praktisch nahezu unmöglich machte; ihr Inhalt ist heute geltendes Recht.

Den letzten Schwerpunkt bilden Arbeiten, die als Beiträge zur Entwicklung einer "Allgemeinen Prozeßrechtslehre" bezeichnet werden können. Gerhard Lüke hat nicht nur zu nahezu allen bedeutsamen Fragen des Zivilprozeßrechts, sondern auch zu zahlreichen Fragen des arbeitsgerichtlichen Verfahrens, des Verwaltungsprozeßrechts, des sozialgerichtlichen Verfahrens und der Gerichtsverfassung Stellung genommen, immer in dem Bestreben, Gemeinsamkeiten der verschiedenen Prozeßrechte herauszuarbeiten und bestehende Unterschiede auf ihre Sinnhaftigkeit zu befragen. Zur "Notwendigkeit einer Allgemeinen Prozeßrechtslehre" hat er sich erst kürzlich (ZZP 107 (1994), 145 ff.) mit einer ganzen Reihe eindrucksvoller Einzeluntersuchungen geäußert; er sieht die Aussicht als begründet an, "daß die allgemeine Prozeßrechtslehre zu einem einfachen, klaren und durchschaubaren Prozeßrecht beiträgt und damit auch zur Entlastung des Gerichts, zur Erledigung der einzelnen Prozesse in angemessener Zeit und zur Vermeidung von Kosten". Und er verdient sicherlich Zustimmung, wenn er bemerkt: "Diese Ziele lohnen die Anstrengungen der Prozeßrechtswissenschaft".

Gerhard Lüke ist ein konservativer Jurist in dem guten und elementaren Sinne von konservativ: ein Jurist, der Bewährtes bewahren will, und - wie es unser leider viel zu früh verstorbener Fakultätskollege Dietrich Schultz ausgedrückt hat - jedem Versuch, "alles, was es an ungelösten Problemen gibt, eilfertig einer `fortschrittlichen' Lösung zuzuführen", höchst skeptisch und kritisch gegenübersteht. Das schließt wie bei jedem guten Konservativen Offenheit für Neuerungen nicht aus, wie allein schon seine erfolgreiche Bemühung um die Verbesserung des Scheidungsrechts zeigt; es verlangt aber Behutsamkeit und die sorgfältige Prüfung, ob bei der Neuerung nicht etwas verloren geht, das wichtiger ist als die mit der Neuerung erstrebte Verbesserung. Kennzeichnend ist insoweit sein Hinweis (NJW 1976, 1877) "wie groß die Verantwortung ist, die dem Richter mit der Befugnis zur Lückenausfüllung und Rechtsfortbildung aufgebürdet ist. Mit dieser Kompetenz muß behutsam umgegangen werden; sie darf nicht dazu dienen, unter der Flagge der `Lückenausfüllung' die Bindung des Richters an das Gesetz aufzuheben". Was mir an diesem Hinweis besonders bemerkenswert erscheint, ist der Umstand, daß von "Verantwortung" gesprochen wird, bevor von "Befugnis" die Rede ist, und daß die Zuweisung einer "Kompetenz" als etwas bestimmt wird, was dem Richter "aufgebürdet ist". Möchten doch alle Richter, bis hin zum Bundesverfassungsgericht, die Dinge ebenso sehen!

Ein besonderes Anliegen war Gerhard Lüke der wissenschaftliche Austausch mit Kollegen und Studenten aus dem Ausland. 1966 hielt er Vorlesungen als Gastprofessor an der Law School der University of Chicago. In Japan hat er 1966, 1970 und 1990 Vorträge gehalten, und zwar an der Keio Universität in Tokio, an der staatlichen und an der städtischen Universität Osaka, an der Kyushu Universität in Fukuoka und im Shiho-Kenshusho (Institut für Referendarausbildung und Richterfortbildung). Zahlreiche Aufsätze aus seiner Feder und ins Japanische übersetzt und in japanischen Zeitschriften veröffentlicht worden. Viele Juristen aus Japan sowie aus Korea und Taiwan besuchten Gerhard Lüke in Saarbrücken, nahmen an seinen Lehrveranstaltungen teil und wurden von ihm bei ihren Forschungen betreut. Seit 1988 tauschen, von ihm angeregt und gefördert, die Universität des Saarlandes und die Keio Universität regelmäßig Lehrkräfte aus.

Auf Initiative von Gerhard Lüke wurde im Jahr 1987 die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Saarbrücken zur Förderung des wirtschaftlichen und kulturellen Austausches zwischen Deutschland und Japan gegründet. Gerhard Lüke war 4 Jahre lang Präsident dieser Gesellschaft; heute ist er ihr Ehrenpräsident.

Für seine Leistungen ist Gerhard Lüke eine Reihe von Ehrungen zuteil geworden: seit 1966 ist er Ehrenmitglied der Vereinigung der japanischen Zivilprozessualisten, seit 1988 Mitglied der Finnischen Akademie der Wissenschaften, 1970 wurde er Ehrendoktor der Juristischen Fakultät der Keio Universität, 1991 verlieh der Kaiser von Japan ihm den "Orden vom Heiligen Schatz am Halsband mit goldenen Strahlen". Seine Schüler und Kollegen in Japan, Korea und Taiwan haben Gerhard Lüke aus Anlaß seiner Emeritierung mit einer Festschrift geehrt; in dem deutsch geschriebenen Geleitwort heißt es: "die Aufmunterungen und Vorteile, die die ausländischen Wissenschaftler (bei ihren Aufenthalten in Saarbrücken) von ihm empfangen durften, sind unermeßlich... So mag die hier vorgelegte Festschrift Gerhard Lüke die aufrichtige Dankbarkeit ein wenig zum Ausdruck bringen, die seine Schüler und Kollegen in weit entfernten Ländern ihm gegenüber empfinden."

Dieses Geleitwort wäre unvollständig, wenn nicht auch von dem Menschen Gerhard Lüke die Rede wäre, von seiner geradezu überströmenden Herzlichkeit, von seiner Gastfreundschaft (deren Erwähnung es notwendig macht, das Lob seiner Frau zu singen), seiner Freude an Geselligkeit, Sport und Gesang, seiner Fürsorge für seine Schüler, seiner Hilfsbereitschaft gegenüber Kollegen, Mitarbeitern und Studenten, seiner Verläßlichkeit und Loyalität. Gerhard Lüke ist ein fröhlicher Mensch voller Humor und erfrischender Offenheit, aber er ist zugleich, wie jeder weiß, der ihn kennt, und wie die bewegenden Beiträge zeigen, die er seinen Weggefährten als Grußworte oder Nachrufe gewidmet hat, ein empfindsamer Mensch voller Zartgefühl und echter Anteilnahme.

Möge es Gerhard Lüke vergönnt sein, daß seine wissenschaftlichen Pläne und seine rechtspolitischen Anliegen Erfüllung finden und daß er selbst noch viele Jahre bei guter Gesundheit dazu beitragen kann. Das wünschen in Dankbarkeit für alles, was sie von ihm empfangen haben, die Autoren dieser Festschrift dem Freund, dem Kollegen, dem Lehrer.


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