leer.gif (1594 Byte)  

§ 323.

 

(Nicht zu vertretendes Unmöglichwerden)

 

(1) Wird die aus einem gegenseitigen Vertrage dem einen Teile obliegende Leistung infolge eines Umstandes unmöglich, den weder er noch der andere Teil zu vertreten hat, so verliert er den Anspruch auf die Gegenleistung; bei teilweiser Unmöglichkeit mindert sich die Gegenleistung nach Maßgabe der §§ 472, 473.
(2) Verlangt der andere Teil nach § 281 Herausgabe des für den geschuldeten Gegenstand erlangten Ersatzes oder Ersatzanspruchs, so bleibt er zur Gegenleistung verpflichtet.; diese mindert sich jedoch nach Maßgabe der §§ 472, 473 soweit, als der Wert des Ersatzes oder Ersatzanspruchs hinter dem Werte der geschuldeten Leistung zurückbleibt.
(3) Soweit die nach diesen Vorschriften nicht geschuldete Gegenleistung bewirkt ist, kann das Geleistete nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung zurückgefordert werden.