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Staats- und Verwaltungsrecht Repetitorium


Prof. Dr. Roland Rixecker



Fallbesprechung 9: "Ein Fremder liegt in meinem Grab" (115/SS07)
Fallbesprechung 7: "Vertragstreue eines Bauherrn" (061/SS07)
Fallbesprechung 5: "Eine unerwünschte Kontrolle" (114/SS07)




 




    Die Veranstaltung "Staats- und Verwaltungsrecht Repetitorium" soll Studentinnen und Studenten auf das 1. Juristische Staatsexamen im Öffentlichen Recht vorbereiten. Dabei verfolgt sie das Ziel, sowohl die erforderlichen Kenntnisse in den Pflichtfächern in Erinnerung zu rufen als auch seine Anwendung in Aufsichtsarbeiten und mündlicher Prüfung zu üben.

    Das geschieht anhand von - in der Regel bislang nicht veröffentlichten- Originalfällen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrades aus dem 1. juristischen Staatsexamen vor dem saarländischen Landesprüfungsamt für Juristen. Im Verlauf von zwei Semestern soll dieses Material die große Mehrzahl der - bekanntlicherweise in Variationen immer wiederkehrenden- Rechtsfragen behandeln, deren Erörterung und Lösung von Examenskandidaten erwartet wird. Der ehrgeizige Anspruch des Repetitoriums ist es daher, Studentinnen und Studenten in diesem Zeitraum die Sicherheit zu vermitteln, daß sie im 1. Juristischen Staatsexamen im wesentlichen Aufgaben begegnen werden, deren Gehalt besprochen worden ist, deren Gewand allerdings ein anderes sein kann. Davon abgesehen handelt es sich - traditionell- zwar um feststehende Sachverhalte, die rechtlich zu bewerten sind. Sie sind jedoch der Wirklichkeit entnommen und erlauben daher, ihre geschichtlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bezüge zu erkennen.

    Die Besprechung entwirft zunächst den "Notizzettel" der tatsächlichen und juristischen Probleme der Aufgabe, die - nach der Lektüre des Sachverhalts- den Beginn der Klausurbearbeitung im Examen bilden sollte. Dem entsprechen (allerdings in verknappender Zusammenfassung) die Stichworte zu Beginn der "Gliederungsskizze und Bearbeitungshinweise". Es folgt die von Bearbeitern vernünftigerweise sodann zu leistende Gliederung der Lösung, die allerdings schon auf in der Ausführung zu bildende Schwerpunkte (und auf vertretbare Alternativen) hinweist. Nur in der mündlichen Erörterung des Repetitoriums selbst kann geleistet werden, was von den Kandidatinnen und Kandidaten - vor allem in der mündlichen Prüfung- erwartet wird: die Darstellung der juristischen Diskussion, die abwägende Argumentation und insbesondere das Verständnis für Methoden, Grundstrukturen und Zusammenhänge. Die jeweils diskutierte Lösung zielt auf eine Bewertung mit Prädikat und nicht auf Perfektion. Um Gehör bei allen Kandidatinnen und Kandidaten zu finden und zu erhalten, wird bewußt auf die Darstellung aller denkbaren Verästelungen der wissenschaftlichen Diskussion verzichtet. Es handelt sich gewissermaßen um durchaus gehobene aber nicht um höchste juristische Reichweiten, die geboten werden: wer nach ihnen sucht, mag Anregungen nicht aber Erfüllung finden.

    Der Aufgabe werden Vertiefungshinweise beigefügt. Sie verweisen nicht auf eine publizierte Lösung des Falles. Sie sollen auch nicht der wissenschaftlichen Analyse des Falles dienen. Vielmehr sollen jeweils eine oder zwei Entscheidungen angegeben werden, denen die Aufgabe oder Teile von ihr nachgebildet sind, auf eine publizierte Fallbesprechung aufmerksam gemacht werden, die eine ähnliche oder benachbarte Problematik behandelt und ein zur eiligen Wiederholung geeigneter knapper Text aus der Rechtslehre zitiert werden.



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